Kopierer
Wenn ich mal in der Sendung „Wünsch‘ Dir was“ sitzen würde, da wüsste ich genau was ich mir wünschen würde: Einen Kopierer, der zu mir spricht. Am Besten wäre es, wenn er mir alle seine Sorgen in der Sprache von R2-D2 oder C-3PO (Droiden aus Starwars) erzählen würde. Ein Zwitschern „Tütelü“ bedeutet dann: „Hallo es sind nur noch 10 Blatt Papier im Fach, bitte nachfüllen.“
Ihr kennt doch folgende Situation: Irgendwo im Kopierer hat sich ein Blatt quergelegt und augenblicklich stellt der Kopierer seinen Betrieb ein. Klar kann man auf dem Display schön leuchtend sehen, an welcher Stelle das Problem hängt. Nur wenn ich diese Klappe öffne, ist dann dort gar kein Papier oder ich entferne ein Papier und Mister Kopierer verschweigt mir noch das zweite geknitterte Blatt, welches irgendwo in den Tiefen des Kopierers den reibungslosen Ablauf stört. Was ist also das allgemeingültige Verhalten? Bei jeder noch so leichten Störung werden alle Klappen geöffnet, in sämtlichen Ritzen und Luken werden die Finger gesteckt, nur um auf gut Glück den Störfall zu beseitigen. Meist bilden sich sofort um den Unglücksraben Trauben von sogenannten Experten und schwängern die ohnehin schon angespannte Atmosphäre mit ihrem Besserwissergeheul. Wie schön wäre es in diesem Moment eine wohltemperierte Stimme zu vernehmen, die mich wissend zu meinem Problem dirigiert. „Sir, bitte öffnen sie die Luke mit dem Blinkzeichen, gehen sie kurz in die Hocke und greifen hinein. Ah genau das Blatt war es. Bitte schliessen Sie die Klappe und ich drucke die fehlenden 10 Seiten sofort aus.“ Aber so einen Kopierer gibt es vorerst nicht – allen anderen helfen die Tipps und Tricks rund um den Kopierer.
Ein wirklich sehr interessanter Beitrag
weiter so…